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Harald Günther leitete bei ZB MED den IT-Betrieb.

11 Fragen an Harald Günther

Ihr Motto:

Trotz auf und ab im Leben –
nie verzagen,
weitermachen.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Mich selbst mit Dingen kreativ beschäftigen. Egal ob handwerklich oder geistig. Nicht machen lassen sondern selbst machen.

Welche Gabe würden sie gern besitzen?

Wenn ich mich in die Lösung eines Problems verbissen habe, auch mal zu stoppen und andere Dinge zu tun, um den Kopf frei zu bekommen. Häufig findet man dann die Lösung des Problems viel schneller.

Welche Erfindung / Forschungsleistung bewundern Sie am meisten?

Den AGC (Apollo Guidance Computer), also den Computer, der die Astronauten zum Mond und zurück gebracht hat – und das mit den Möglichkeiten der 60er Jahre. Der letzte existierende AGC wurde in den letzten beiden Jahren restauriert.

Das Schönste an Ihrem Beruf?

Es gibt täglich neue Herausforderungen. Die IT-Landschaft verändert sich extrem schnell und man hat die Möglichkeit, sich täglich mit Neuentwicklungen auseinander zu setzen.

Forschung ist für mich?

… nicht nur die Beschäftigung mit dem Suchen und Finden von neuen Erkenntnissen, sondern auch das Reflektieren über die Bedeutung und die Folgen der Erkenntnisse. Beeinflusst haben mich in dieser Auffassung in jungen Jahren die Werke von Carl Friedrich von Weizsäcker („Die Einheit der Natur“) und Werner Heisenberg („Der Teil und das Ganze“).

Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit einem Trainer des Cirque du Soleil in den Performance Studios in Montreal.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Fehler können passieren. Solange man nicht versucht, seine eigenen Fehler auf andere Personen abzuwälzen, sondern offen zu den Fehlern steht, kann ich damit leben. Wer behauptet, noch nie in seinem Leben Fehler gemacht zu haben, sagt nicht die Wahrheit.

Ihr Lieblingsheld in der Wirklichkeit ?

Alexander Gerst

Ihre Lieblingsmusik?

Art-Rock / Prog-Rock (alt: Genesis, Yes, ELP, Gentle Giant; neu: Spock’s Beard, Transatlantic) und Klassische Musik von Mussorgsky und Rimsky-Korsakov.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Dass ich mich immer auf sie verlassen kann. Sie sind für mich da und ich für sie – auch in schwierigen Zeiten.

Ihre Lieblingspflanze? Ihr Lieblingstier?

Alle Lebewesen und Pflanzen. Wir haben einen wunderbaren Planeten, der mit Leben erfüllt ist. Allerdings zerstören wir ihn systematisch. Hier kann ich nur aus einem alten Umweltspot zitieren: „Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur“.

Das Interview wurde im Januar 2020 geführt.

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